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Vakuum-Infusion von Rotorblättern:
schnell und blasenfrei mit neuer Anlagentechnik


HÜBERS Vakuum-Infusion   Eine neue Fertigungstechnologie bietet Effizienzsteigerung und Verbesserung der Qualität in der Produktion von Rotorblättern. Die Schlüsselfaktoren der von der HÜBERS Verfahrenstechnik Maschinenbau GmbH eigens entwickelten Anlagentechnik sind die Entgasung der Materialkomponenten in einem kontinuierlichen Prozess sowie die aktive Förderung des reaktiven Gemischs in die Form unter Vakuum. Damit werden Blasen im fertigen Bauteil vermieden und die für das Formfüllen erforderliche Zeit drastisch verkürzt.

Die Komponenten des Infusionsmaterials werden aus den Anliefergebinden oder einem Tanklager kontinuierlich in Vorentgasungskolonnen gesaugt, in denen die Entgasungsfläche vergrößert und so durch das Vakuum ein starker Entgasungseffekt erzielt wird. Anschließend gelangen die Komponenten in separate Dosiermischer, in denen sie homogenisiert werden und die Entgasung vervollkommnet wird.

Durch diese kontinuierliche Aufbereitung ist die Größe der Dosiermischer nicht von der Füllmenge des zu infundierenden Teils abhängig. Die Vermischung der Komponenten erfolgt ebenfalls laufend über einen Statikmischer unmittelbar vor der Infusion.

Die HÜBERS-Anlagen stellen so bei sehr kompakter Bauweise jede beliebige Materialmenge in konstanter Viskosität und höchster Mischungsqualität zur Verfügung. Die Dosiermischbehälter verfügen über unter Vakuum arbeitende Dosierpumpen, die das Material über die Infusionskanäle in das evakuierte Lay-up aus Kernlagen in der Form fördern. So ergibt sich ein komplett geschlossenes Infusions-System, das eine Blasenbildung ausschließt. Bei der Infusion wird der Förderdruck durch Sensoren überwacht und die Dosierpumpen werden automatisch so gesteuert, dass in der Form trotz des Vakuums ein konstanter Materialdruck von 0,9 bar gehalten wird. Zu Beginn der Infusion ergibt sich so eine sehr hohe Füllgeschwindigkeit und dadurch eine erhebliche Verkürzung der Formfüllzeit. Um ein blasenfreies Durchtränken und Imprägnieren des Kernmaterials auch in den Rand- und Endbereichen zu gewährleisten, wird die Geschwindigkeit über diese Druckregelung zum Ende der Infusion verringert. Falls erforderlich kann sie – bei exakter Einhaltung des Mischungsverhältnisses – sogar gegen Null gehen. So wird eine maximale Füllprozesssicherheit erreicht.

 
 
     
Harz-Infusionstech-nologie für Fortge-schrittene – mit Druck ins Vakuum!


blasen- und lunkerfreie Bauteile durch Vorentgasung der Materialkomponenten

kurze Formfüllzeiten durch Pumpenförderung des Materials

kompakte Anlagenbauweise durch kontinuierliche Aufbereitung und Mischung des Materials, unabhängig von der Bauteilgröße

höchste Prozesssicherheit durch Sensorregelung der Füllgeschwindigkeit